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Was aus DEM Projekt 2019 wurde….

Ab 2019 verstärken wir Triologinnen die 4-Mann-Band mit Background-Vocals.

Und gleich zu unserem Premieren-Konzert am 25. Mai wurden wir als „fixe“ Mitgliederinnen in die Band aufgenommen – eine supertolle Fusion – wie wir meinen! So können wir, nebst unseren triologischen Aufgaben, die meist eher ruhigeres Repertoire umfassen, es ein paar Mal im Jahr richtig krachen lassen… also mitfezzen…. yeahhhh!

 

Die Story von Lets Fezz 2.0 bis zum Jahr 2018:

Im Jahre 1990 fanden sich 4 Mannen in Villach zusammen, um gemeinsam Musik zu machen und damit und dadurch eine Menge Spaß zu haben.
Gerhard Tanzer (vocals, guitars), Dieter Mussnig (vocals, keyboards), Karl Scherleitner (vocals, bass) und Ed Habernig (drums) waren die Gründungsmitglieder von LETS FEZZ. Das erste Konzert wurde unter großer Anteilnahme von Freunden, Nachbarn, Verwandten und Bekannten am 22.12.1990 im Gasthof „Salettl“ in der Oberen Fellach bei Villach als Eigenveranstaltung durchgeführt. Dieser erste Erfolg gab Mut und stellte den Beginn einer legendären Konzertserie dar, welche in den nächsten Jahren landauf und landab kärntenweit für eine doch beachtliche musikalische Entwicklung sorgen sollte. „Kärntens lauteste Liveband“ wurde LETS FEZZ einmal von einem Printmedium bezeichnet – dies wurde seitens LETS FEZZ mit Stolz vernommen und auch als Auszeichnung empfunden.

Trotz steigenden Bekanntheitsgrades und immer größer werdenden Veranstaltungen blieb LETS FEZZ aber einer der wichtigsten Eigenanforderungen immer und jederzeit treu: Kein Ton sollte je „aus der Konserve“ kommen – sprich, jeder vom Publikum vernommene Ton wurde auch tatsächlich live gespielt. Es gab zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Tonspuren, die heimlich aus einem Computer beigemischt wurden – weder instrumental noch vokal.
Dies war für LETS FEZZ von Anfang an ein essentieller Bestandteil der Livekonzerte! Das wichtigste LETS FEZZ-Motto lautete: Lieber musikalische Einschränkungen akzeptieren, als dem Publikum CD Aufnahmen als „Live“-Konzerte zu präsentieren.
Der Tatsache bewusst, dass es sich bei den vier Burschen durchaus nicht um perfekt ausgebildete Musiker mit einem musikalischen Abschluss handelte, war es für LETS FEZZ entscheidend, den Spaß, welchen sie selbst auf der Bühne empfanden, direkt an das Publikum weiterzugeben, sodass alle gemeinsam (die Band, das Publikum und der Veranstalter) einen möglichst unterhaltsamen Abend verbringen konnten. Dies gelang auch sehr gut – schließlich trug LETS FEZZ als Stimmungsgarant einen nicht unwesentlichen Teil zum Gelingen von kleineren bis größeren Veranstaltungen – sowohl im Indoor- als auch im Openair-Bereich – bei. Beispielgebend kann man hier zahlreiche Konzertauftritte beim Villacher Kirchtag, die berüchtigten „Beach-Partys“ am winterlichen Dobratsch, viele sommerliche Openair-Auftritte an den verschiedensten Seen Kärntens oder auch auf der Burgruine Finkenstein anführen. Aber auch bis nach Mallnitz oder bis nach Graz und Wien führte die musikalische Reise von LETS FEZZ.

Im Laufe der Jahre gab es naturgemäß auch einige personelle Veränderungen. Nach dem Ausscheiden von Ed Habernig bediente viele Jahre Manfred Legnar das Schlagzeug, und Roman Werni spielte nach einem Zwischenfall (Pferdebiss in den Daumen) die Bassgitarre statt Karl Scherleitner weiter.
Weitere Mitmusiker von LETS FEZZ waren Gerfried Krainer (drums), Bernie Kreutzer (guitars), Norbert Pscharzer (bass) sowie ein dreistimmiger Bläsersatz mit Klaus Unterköfler, Franz Baumgartner und Armin Brunner. Mit diesem Bläsersatz waren natürlich Songs von z.B. den Bluesbrothers oder James Brown ein besonderes Erlebnis.

Nach ca. zwölf Jahren endete im Jahre 2002 die aktive Karriere von LETS FEZZ zum Bedauern vieler Fans und Anhänger. Die Motivation für die aufwändigen Probearbeiten wollte nicht mehr so recht aufkommen. Immer wieder wurde LETS FEZZ jedoch von Fans angesprochen bzw. kontaktiert und eine „Wiedervereinigung“ oder Wiederherstellung der Band wurde des Öfteren gefordert, auch Jahre nach der Beendigung der musikalischen Aktivitäten von LETS FEZZ.

Im Jahre 2010 gab es auch tatsächlich einen Versuch einer Reunion, allerdings war dies nur ein kurzes Aufflackern und anscheinend war die Zeit doch noch nicht reif für ein endgültiges Comeback der Band.

Im Jahre 2017 fanden sich die Gründungsmitglieder Gerhard Tanzer, Dieter Mussnig und Karl Scherleitner schließlich wieder zu einem Gespräch zusammen. Mit dabei war diesmal Gilbert Habernig, der Bruder des damaligen Gründungsmitglieds Ed Habernig (und seines Zeichens ebenfalls Schlagzeuger!). Also war dies quasi nahezu ein Treffen der damaligen Gründungsmitglieder aus 1990 – ein gutes Gefühl!

Man vereinbarte schließlich ein paar unverbindliche Proben, um zu sehen, wie man miteinander harmonieren konnte. Und siehe da – bis auf ein paar altersbedingte Erscheinungsbilder wie ungeübte bzw. untrainierte Fingerfertigkeiten an Saiten und Tasten, vergessene Harmonien und Textphrasen etc. fand man großen Spaß an den Proben und sukzessive arbeitet LETS FEZZ 2.0 nun an einem Programmaufbau, der die Gründungszeiten wieder auferstehen lassen soll. Aufgrund des teilweise exorbitant fortgeschrittenen Alters vereinzelter Bandmitglieder kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden, ob die mangelnden Fingerfertigkeiten und/oder Textausfälle mit Ansätzen von beginnender Alzheimer oder Parkinson im Zusammenhang stehen oder einfach nur Verkalkungen und Muskelrückbildungen aufgrund des vorangeschrittenen Alters der handelnden Personen dafür verantwortlich sein sollten.
Jedenfalls müssten unbedingt genügend Gehhilfen/Rollatoren zur Verfügung stehen, sollte es je zu einem weiteren Live-Konzert von LETS FEZZ 2.0 kommen (und zwar Gehhilfen/Rollatoren für die Band und u.U. für das Publikum).

Aus heutiger Sicht kann noch nicht gesagt werden, wann mit einem Live Auftritt gerechnet werden kann – jedenfalls ist ein solcher fix eingeplant, und es sollte mit Sicherheit wieder etwas Besonderes werden.
Gut Ding braucht Weile – LETS FEZZ wird definitiv wiederkommen – und wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch allen!

LETS FEZZ 2.0